Sonntag, 14. Januar 2018
14. Januar 2018
Bin auf dem Weg nach England, für die 2 wöchige Sprach Schule. Das Thema "medizinische Versorgung" in Kenia beschäftigt mich immer noch! Die Medikamente bekommt man alle in der Apotheke: Antibiotika, Cortison usw. ohne Rezept! So eine Packung Antibiotika kostet auch 10 Franken, ein Arztbesuch 20 Franken. Da viele Menschen nicht mal 10 Franken am Tag verdienen und auch keine Krankenkasse haben, ist das viel! Wir wollten von den Menschen wissen was es so an Pflanzenmedizin gibt: Da sind die Blätter vom Moringabaum, sehr gut bei Diabetes und vielem mehr. Der Neem Baum, sei wirksamer als die Tabletten bei Malaria, ließen wir uns belehren. (nicht für Schwangere, weil Wehen auslösend)Aloe Vera habe ich selber getestet. Mit einem aufgeschnittenen Blattststueck die Haut einreiben, da hat man gleich 2 Fliegen auf einen Schlag: Sonnenschutz und Mueckenschutz. Wirkt wunderbar und brennt erst noch nicht in den Augen. Das Blattinnere stuechenweise gegessen wirkt auch vorbeugend gegen Malaria. Die Api-Therapie, die unsere Freunde Hochstrassers vor gut 20 Jahren, nach 15 Jahren Afrika Aufenthalt mit in die Schweiz gebracht haben, ist leider weitgehend vergessen. Diese 2 Sachen haben mich auch im wörtlichen Sinn am meisten beschäftigt in den 12 Wochen Kenia: von der Pflanzenmedizin zu lernen und die fast vergessen gegangene Api-Therapie zu lehren.
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